Unkündbarkeit betriebsbedingte kündigung

Kündigung von unkündbaren Arbeitnehmern – möglich?

In bestimmten Fällen kann eine betriebsbedingte Kündigung trotz Unkündbarkeit erfolgen. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn der Betrieb dauerhaft geschlossen wird . Gilt ein Arbeitnehmer als unkündbar, ist eine ordentliche Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist nicht mehr möglich. Unkündbare Mitarbeiter können nur fristlos aus wichtigem Grund gekündigt werden. Eine Unkündbarkeit ergibt sich meist aus Tarifvertrag, ab einer langen Betriebszugehörigkeit oder einem hohen Lebensalter. Kündigung oder Unkündbarkeit? Man spricht hier von einer ordentlichen Kündigung. Es gibt jedoch auch Fälle, in denen die ordentliche Kündbarkeit des Arbeitsvertrages eingeschränkt ist. Diese Einschränkungen fallen dabei stets zugunsten des Arbeitnehmers aus. Zum einen gilt es den allgemeinen Kündigungsschutz zu beachten, der sich u. Um einem Arbeitnehmer zu kündigen, braucht der Arbeitgeber dann auch für eine ordentliche Kündigung einen triftigen Sachgrund.


Wann liegt Unkündbarkeit eines Mitarbeiters vor – Regelung im Arbeitsrecht einfach erklärt

Grundsätzlich ist ein Arbeitsverhältnis nach dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG) unkündbar, wenn der Arbeitnehmer in einem Betrieb mit mehr als zehn Mitarbeitern . Der Ausschluss der ordentlichen Kündigung sog. Unkündbarkeit [29] kann im Arbeitsvertrag oder in einem Tarifvertrag [30] vereinbart sein. In einem solchen Fall ist eine der ordentlichen Kündigungsfrist entsprechende Auslauffrist einzuhalten. In Bezug auf verhaltensbedingte Kündigungsgründe ist eine Entscheidung des BAG aus dem Jahr von besonderem Interesse. Nach Ansicht des BAG ist ein wichtiger Grund i. In einem solchen Fall ist aber die fiktive ordentliche Kündigungsfrist im Sinne einer entsprechenden Auslauffrist zu beachten, damit es nicht zu Wertungswidersprüchen kommt. Dies sei bei einer Widerholungsgefahr vorstellbar, die nicht bis zum Ablauf der fiktiven ordentlichen Kündigungsfrist, wohl aber darüber hinaus bestehe. Dieser Inhalt ist unter anderem im Deutsches Anwalt Office Premium enthalten. Sie wollen mehr? Jetzt kostenlos 4 Wochen testen.


Unkündbarkeit: Ab wann sind Sie unkündbar?

Der Ausschluss der ordentlichen Kündigung (sog. Unkündbarkeit) kann im Arbeitsvertrag oder in einem Tarifvertrag vereinbart sein. Die außerordentliche Kündigung wird dadurch nicht . Wirklich unkündbar ist praktisch kein Arbeitnehmer — auch wenn es in manchem Tarifvertrag so klingen mag. Trotzdem können unkündbare Arbeitnehmer nur schwer entlassen werden. Ordentlich unkündbar bedeutet für Arbeitnehmer nicht, dass ihnen gar nicht gekündigt werden kann. Wer ordentlich unkündbar ist, dem kann nur schwerer gekündigt werden; er ist also besser vor Kündigungen geschützt. Gerät der Arbeitgeber nun in wirtschaftliche Schwierigkeiten, kann er langjährigen Mitarbeitern kaum noch betriebsbedingt kündigen. Ausgeschlossen werden kann aber grundsätzlich nur die ordentliche Kündigung. Die Schwelle dafür liegt aber sehr hoch — deutlich höher als für die ordentliche Kündigung. Wird z. Ab wann jemand ordentlich unkündbar ist, lässt sich nicht pauschal sagen.



Echte Unkündbarkeit gibt es allerdings nicht, im Grunde genommen handelt es sich dabei um den Ausschluß bestimmter Kündigungsgründe bzw. Erschwernisse der Kündigung durch . Sofern die im Vorfeld vereinbarten Kündigungsfristen eingehalten werden, können sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis beenden. In diesem Fall handelt es sich um eine ordentliche Kündigung. Im Arbeitsrecht existieren allerdings spezielle Ausnahmefälle , welche die Möglichkeit einer Kündigung des Arbeitnehmers einschränken. Häufig ist dabei die Rede von einer sogenannten Unkündbarkeit. Doch wie ist die Unkündbarkeit im Gesetz geregelt und ab wann ist man unkündbar in der Firma? Die Unkündbarkeit eines Arbeitsverhältnisses ist in der Regel in einem Tarifvertrag festgehalten. Arbeitnehmer sind in diesem Fall normalerweise entweder ab einer langen Betriebszugehörigkeit oder einem hohen Lebensalter nicht mehr ordentlich kündbar. Weiteren Vorschriften zufolge ist man auch mit 55 Jahren unkündbar, sofern man seit mindestens 20 Jahren im Unternehmen beschäftigt ist. Demzufolge kann man dann auch nach 20 Jahren nicht mehr ordentlich gekündigt werden , sondern nur noch fristlos.


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    Kündigung von unkündbaren Arbeitnehmern – möglich? Im Arbeitsrecht gibt es viele Faktoren, die dazu führen können, dass eine Person als unkündbar gilt.

    Unkündbarkeit: Ab wann ist man unkündbar?

    Eine betriebsbedingte Kündigung wird i.d.R. als ordentliche Kündigung ausgesprochen, im Ausnahme­fall der ordentlichen Unkündbarkeit eines Arbeitnehmers kann . Dazu gehören - bei bestimmten Tarifverträgen - Arbeitnehmer mit langjähriger Betriebszugehörigkeit, betriebliche Beauftragte, Arbeitnehmervertreter wie Betriebsräte, Personalräte, aber in bestimmten Bundesländern auch politische Mandatsträger. Erschwernisse der Kündigung durch vorgeschaltete Verfahren wie bei Schwerbehinderten. Denn die Rechtsprechung sieht für diesen Ausnahmefall hohe Hürden vor. So sagte der Vors. Richter am BAG Dr. Verträge sind grundsätzlich einzuhalten. Damit wir davon eine Ausnahme machen, muss der Arbeitgeber sich sehr bemühen, den Arbeitnehmer woanders unterzubringen. Rechtsanwalt Felser hat mit dem SOS Plan vor der Kündigung allerdings eine Strategie entwickelt, wie Arbeitnehmer ihren Kündigungsschutz verbessern können, wenn sie sich mit dem Thema frühzeitig beschäftigten. Dazu finden Sie Hinweise unter SOS Plan vor der Kündigung.



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